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Bei einem Datenverlust lieber gleich an die Profis wenden

Ob Privatperson, Freiberufler, Selbständiger oder Großkonzern – Datenverlust kann jeden treffen: Mal fällt der Laptop oder die externe Festplatte vom Schreibtisch und lässt sich nicht mehr starten, mal wird der Computer von einem Hackerangriff getroffenen und so manipuliert, dass der Nutzer nicht mehr auf sein System zugreifen kann und mal bringt ein Ausfall mehrerer Festplatten in einem RAID-Verbund das System nicht nur zum Erliegen, sondern wichtige Firmendaten können nicht mehr gefunden werden. Wenn kein aktuelles Backup vorliegt, kann ein Datenverlust besonders im professionellen Computereinsatz schnell zu großen finanziellen Folgen führen. Sind beispielsweise bei einem selbständigen Architekten aktuelle Baupläne „verschwunden“ oder einem freiberuflichen Redakteur fehlen auf einmal die noch abzuliefernden Artikel, kann es schnell um hohe Regressforderungen oder –  im schlimmsten Fall – um den Verlust des Kunden oder des Lohnes gehen. Anhand dieser Beispiele zeigt sich: Datenverluste sind mehr als eine Kleinigkeit und können schnell zu einer existenziellen Bedrohung für den Betroffenen werden.

Was also tun, wenn man von einem Datenverlust betroffen ist? In jedem Fall gilt hier: Nicht in Panik geraten und versuchen, ohne fundiertes Wissen die Daten selbständig wiederherzustellen. Je ruhiger man das Problem angeht und die möglichen Optionen durchdenkt, desto besser. Wenn man als Laie oder auch als fortgeschrittener Computernutzer sich an einer Datenrettung versucht, besteht das große Risiko, dass man die verlorenen Daten endgültig zerstört. Versucht man als Nutzer beispielsweise eine Festplatte, die einen mechanischen Schaden durch einen Sturz erlitten hat und dieses durch mehrere laute Klick-Geräusche auch deutlich kundtut, immer wieder durch das Betriebssystem anzusprechen, macht man mit hoher Wahrscheinlichkeit die eigentliche Magnetscheibe endgültig kaputt, indem man den defekten Lese- und Schreibkopf dadurch immer wieder über die Platte schleifen lässt. Eine Rettung der Daten an dieser Stelle ist dann gänzlich ausgeschlossen. Das gleiche gilt, wenn Nutzer versuchen, mit kostenloser Rettungssoftware aus dem Internet verlorene Daten wiederherzustellen. Das kann zwar gut gehen, muss es aber nicht. Und wenn nicht, dann sind die Daten auf jeden Fall verloren, denn die Software überschreibt oftmals die verlorenen Daten und dann sind diese nicht mehr wiederherzustellen.

Es zeigt sich also: Wenn man nicht ganz genau weiß was man tut, sollte man eine Datenrettung lieber von einem Spezialisten durchführen lassen, anstatt am falschen Ende zu sparen. Dabei gilt: Je weniger man selber macht, desto größer sind die Chancen, dass ein spezialisiertes Datenrettungsunternehmen wie z.B. Ontrack Datenrettung von der betroffenen Festplatte oder anderen Speichermedien die verlorenen Daten wiederherstellen kann.

Wonach sollte man einen Datenretter auswählen?

Wer die Dienste eines Datenrettungsanbieters in Anspruch nehmen muss, sollte nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auch auf die Qualität der Dienstleistung achten. So gibt es einige IT-Dienstleister, die den Service Datenrettung zwar im Portfolio führen, jedoch bei weitem nicht den heutigen Marktanforderungen bezüglich ihres Know-hows, der Servicequalität und den technischen Möglichkeiten entsprechen. Viele Anbieter betreiben darüber hinaus keine eigenen Labors, sondern greifen auf ausländische Partner zur technischen Ausführung zurück. Dass sich dadurch der Ablauf beim Versand der defekten Datenträger verzögert, merkt der Kunde erst, wenn er viel zulange auf seine dringend benötigten Daten warten muss.

Ein auf den ersten Blick vermeintlich günstigeres Angebot kann sich im Nachhinein auch als schlechtere Wahl herausstellen, wenn Zusatzkosten für die Abholung oder Ersatzteile in der Rechnung auftauchen und dies vorher mit dem Kunden nicht klar vereinbart wurde. Die Transparenz der Rechnungen lässt dabei oft zu wünschen übrig, da der Kunde einzelne Posten nicht nachvollziehen kann. Generell kann man feststellen, dass der Preis einer Datenrettung sich nach dem konkreten Einzelfall und dem benötigten Arbeitsaufwand richtet. Wer seine Daten darüber hinaus noch schneller wiederbekommen möchte, muss dann in der Regel eine etwas teurere Service-Variante auswählen und bezahlen.

Zusammenfassend lässt sich feststellen: Es sind die Erfahrung und die Kompetenz sowie die technische Ausstattung die entscheidend für eine erfolgreiche Datenrettung sind.

Bildnachweis: Ontrack Datenrettung