Wo sich Ihre Cloud-Daten tatsächlich befinden ...

Donnerstag, 7. Mai 2020 von Pedro Vasconcelos

Wenn man an Cloud-Computing denkt, ist das erste, was einem normalerweise in den Sinn kommt, eine Mainstream-Anwendung wie Google DriveDropbox oder iCloud. Es gibt aber noch viel mehr, als Sie sich vorstellen.

Zunächst müssen wir verstehen, was Cloud-Computing eigentlich ist. Im Wesentlichen geht es beim Cloud-Computing darum, Ihre persönlichen Daten (oder Unternehmensdaten) in Ihrem eigenen kleinen Bereich im Internet zu speichern bzw. von dort abzurufen. Auf Ihrer lokalen Festplatte ist nichts gespeichert, das heißt, Sie können überall von jedem Gerät und zu jeder Zeit auf Ihre Daten zugreifen. Klingt Ihnen das zu abstrakt, dann denken Sie an einen E-Mail-Dienst, den Sie bereits nutzen, z. B. Gmail, Yahoo, Hotmail usw. Keine der von Ihnen über diese Dienste gesendeten und empfangenen E-Mails belegen tatsächlich Speicherplatz auf Ihrer lokalen Festplatte, sondern werden auf den Servern der E-Mail-Anbieter gespeichert. Auch dies ist eine Form des Cloud-Computing.

Um bei diesem Beispiel zu bleiben: Halten Sie sich nun vor Augen, dass Sie sich von jedem PC, Laptop und Smartphone aus anmelden und auf Ihre E-Mails zugreifen können. Dies wird nur durch die Cloud ermöglicht.

Zunächst müssen wir verstehen, was Cloud-Computing eigentlich ist. Im Wesentlichen geht es beim Cloud-Computing darum, Ihre persönlichen Daten (oder Unternehmensdaten) in Ihrem eigenen kleinen Bereich im Internet zu speichern bzw. von dort abzurufen. Auf Ihrer lokalen Festplatte ist nichts gespeichert, das heißt, Sie können überall von jedem Gerät und zu jeder Zeit auf Ihre Daten zugreifen.

Wo werden meine Daten tatsächlich gespeichert?

Wenn es um die Frage geht, wo Ihre Daten gespeichert sind, so lässt sich nur mit Sicherheit sagen, dass man das nie wirklich weiß – es sei denn, man stellt ein paar Nachforschungen an. So kann es sein, dass der Anbieter seinen Sitz in den USA hat (als Beispiel), sich seine Server jedoch in China, Großbritannien oder anderswo auf der Welt befinden. Viele Unternehmen lagern ihre Serverfarmen an Satellitenstandorte aus, um die Kosten zu senken. Daher ist es sehr schwierig zu wissen, wo sich Ihre Daten tatsächlich befinden, und der Cloudanbieter muss dies möglicherweise auch nicht unbedingt offenlegen.

Wer hat Zugriff auf meine Daten?

Wer Zugriff auf Ihre Daten hat, ist ein weiterer Punkt, den es zu berücksichtigen gilt. Seriöse Unternehmen haben getestete und bewährte Sicherheitssysteme im Einsatz, um zu gewährleisten, dass nur Sie Zugriff auf Ihre Daten haben. Es gibt aber auch anonyme Unternehmen, die die gleiche Menge an Speicherplatz und Funktionalität bieten. Und ob Sie ihnen vertrauen oder nicht, ist eine wichtige Entscheidung. Sie sollten sich auch über die Sicherheitsvorkehrungen informieren, die unternommen werden, um Ihre Daten zu schützen, aber auch stets zugänglich zu machen. Die meisten seriösen Anbieter von Cloudspeicher replizieren Ihre Daten mehrmals auf verschiedenen Servern, um sicherzustellen, dass Ihre Dateien im Katastrophenfall sicher sind. Dies bedeutet allerdings nicht, dass Ihre Daten jemals zu 100 % sicher sein werden: Naturkatastrophen, Brände und vorsätzliche Beschädigungen (zum Beispiel) sind alles Ereignisse, die Sie bei Ihrer Planung berücksichtigen, aber nicht unbedingt vermeiden können.

Nicht vergessen …

Der wichtigste Punkt, den Sie sich merken sollten, ist, dass Ihre Daten zwar nicht physisch auf Ihrer lokalen Festplatte abgelegt sind, aber doch irgendwo gespeichert werden. Daher sind sie möglicherweise immer noch anfällig für dieselben Fehler und Probleme wie die Festplatte Ihres Laptops oder PCs. Serverfarmen sind nicht unverwundbar. So können auch hier Speichermedien ausfallen, große Unternehmen gehackt werden und Daten auf einem Server genauso einfach gelöscht werden wie auf Ihrem Computer. Seien Sie also vorsichtig, wenn Sie alle Ihre wichtigen und vertraulichen Dateien in der Cloud speichern.